Ab 01.01. 2022 kann auch in der Lebensversicherung Versicherungssteuer anfallen. Immer dort, wo Versicherungsnehmer und versicherte Person nicht identisch sind, fragen die Versicherer zukünftig nach.

Das neue Gesetz gilt nur für alle Lebensversicherungen, in denen eine Einkommenszusatzversicherung (Berufsunfähigkeitsabsicherung etc.) eingeschlossen ist.

Dabei gelten folgende Angehörigenverhältnisse weiterhin als zulässig:

  • Ehegatte oder eingetragener Lebenspartner
  • Verwandte gerader Linie (Kinder, Vater, Mutter, Großeltern, Enkelkinder)
  • Verschwägerte gerader Linie (Schwiegersohn/-tochter, Schwiegereltern, Eltern der Schwiegereltern)
  • Geschwister
  • Kinder der Geschwister
  • Ehegatten oder eingetragene Lebenspartner der Geschwister und Geschwister der Ehegatten oder eingetragenem Lebenspartner
  • Geschwister der Eltern
  • Adoptivkinder
  • Stiefeltern
  • Kind, Adoptivkind oder Enkelkind des Ehegatten oder eingetragenem Lebenspartner

Die Änderungen gelten nicht für die betriebliche Altersversorgung, Basisrenten, Riesterrenten, Versicherungen ohne Zusatzversicherungen und (durch Klarstellung in den Bedingungen) für die betriebliche Krankenversicherung.

Fazit:
Wieder ein Beitrag des Gesetzgebers zur Steigerung des bürokratischen Aufwands!

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